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 Das Buch Gottes - Die Gier der Engel . Teil I

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Chris Tara
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BeitragThema: Das Buch Gottes - Die Gier der Engel . Teil I   Mo Jul 07, 2008 12:21 pm

Wenn die Menschheit zu vergehen droht, wenn das Gleichgewicht zur Ungleichheit wird, wenn die Welt stirbt und Kriege den Menschen Leid bringen, so glaubet mir;
Werde ich sie auf meine Pfade zurückführen und ihnen die Augen öffnen. Und ihr, meine Engel, ihr werdet ihnen zeigen, wem sie sich zu beugen haben. Nun ziehet aus und wartet auf das Zeichen.
Mein Zeichen.

- Wort des lebendigen Gottes


Diese Nacht ist stürmisch dachte sich Azar, der Hohepriester Martels, als er noch zu später Stunde in seiner Kammer saß und sich durch Berge von Pergament arbeitete.
Die letzen Tage waren für ihn, wie diese Ketzer sagen würden, „die Hölle auf Erden“.
So ein Dreck, dachte sich der Mann. Er war schon viel gereist und hatte schon viele seltsame Religionen gesehen doch keine von ihnen hatte er so abstoßend wie diesen Engelsglauben empfunden. Sie glaubten an einen Gott, der auf das Geschehen in der Welt eingreifen kann, daran, dass der Mensch nicht so lebte, wie er es sollte, sie glaubten, dass man, wenn man sterbe, je nach guten und schlechten Taten im Leben in ein Paradies oder ein ewiges Feuer gebannt wird. Und was noch viel schlimmer war:
Sie glaubten, dass sie von ihm gesannte Wesen wären, die die Menschen wieder in ihre “Bahn“ zurück lenken müssten.
Nach dem Tod, so war sich Azar sicher, ging man in die ewige Sphäre ein um der Welt und der heiligen Mutter Martel, die diese Welt einst in voller Pracht schuf, als unverbrauchbare Energie zu dienen. Es war eine schöne Vorstellung von Freiheit.
Azar verstand nicht, wie all diese Kulte ihre Augen vor der Realität verschließen konnten.
Und wieder hingen seine Gedanken an dem Engelskult fest. Er wusste nicht genau, wie er sich nannte, jedoch war dieser unheimliche Kult in letzter Zeit immer aktiver geworden.
Azar verbrachte schon Tage damit, alle Bücher über mystische Kulte die er in der großen Bibliothek von Anth gefunden hatte in einer kleinen Kammer zu wälzen.
Die Bibliothek, ein wunderbares, großes altes Gemäuer mit Regalen, die bis an die unendlich hoch zu scheinende Decke reichten, langen Korridoren, großen Tagungssälen und dem versteckten Tunnelsystem, von dem nur die angesehenen Personen, die in dem Gemäuer ein- und ausgingen wussten. Eine Verschwendung, hier so viel Zeit damit zu verschwenden, einen seltsamen Kult zu erforschen doch es war seine Aufgabe, sein Befehl.
In den letzten Tagen war zudem auch seine Angst vor der Dunkelheit gewachsen.
Er fürchtete, hinter jeder Ecke könnte ein Mitglied des Kultes stehen und ihn umbringen;
Ja, Azar wusste mehr als die meisten Menschen über den Kult.
Er hatte die Spur verfolgt und wie es aussah, existierte dieser Kult schon beinahe so lange wie die heilige Kirche von Martel.
Lange hatten sie sich ruhig gehalten, mit verdeckter Hand gearbeitet und ihre – bestimmt kranken und unmenschlichen – Rituale vollzogen.
In den letzen Wochen jedoch kam es immer wieder zu mysteriösen Todesfällen.
Verstümmelte Leichen, meist Gelehrte, in ihren eigenen Häusern aufgefunden, ab und an verschwanden Menschen ohne jede Spur. Wenn Azar ehrlich war, wartete er nur darauf, dass er an die Reihe kommen würde doch kampflos würden sie ihn nicht töten können und erst recht keine Informationen entlocken.

Der Priester stand auf und wischte sich mit dem Ärmel seiner Kutte, die sein hohes Amt präsentierte, über die Stirn. Leise, erst mir schüchternen Klopfen schlug der Regen an das Fenster. Nur noch diesen verdammten Brief zu ende schreiben und adressieren … auch Geistliche brauchen Schlaf. dachte er sich als er sich den Tag durch den Kopf gehen ließ.

Heute hatte er einen Bauern zu sich vorgeladen, der behauptet hatte, er hätte einen Kultangehörigen gesehen. Azar fragte sich, was das solle, denn woher sollten Bauern wissen, wie sie aussahen? Natürlich, seit etwa einer Mondeswende wurde nach ihnen gesucht.
In den Straßen hingen Schilder auf denen vor dem Kult gewarnt wurde und gebeten wurde, die Kirche so schnell wie möglich über irgendeine Art von Ungewöhnlichkeit zu Informieren.

Tatsächlich bestand dieser Bauer darauf, er hätte einem Mann für eine Nacht ein Dach und eine warme Mahlzeit gewährt, dass dieser ihn über allerlei seltsame Dinge, wie die Morde an bedeutenden Persönlichkeiten und über die Kirche von Martel ausgefragt hatte.
Der Bauer meinte, er wäre natürlich sofort vorsichtiger gewesen doch Azar kannte das Denken der Bauern.
Sie waren wie ein offenes Buch, bis man unhöflich wurde.
Von allem, was der Priester wusste, war dieser Kult mehr als gerissen, der fremde Reisende hatte sicher gewusst, wie man fragen musste um einen Bauern zu knacken.
Der Bauer erzählte, dass der Mann laut eigener Aussage auf dem Weg in die Bibliothek von Anth war, jedoch vorher noch etwas erledigen wollte.

Azar hatte ohne zu zögern einen Brief an die Kirche geschrieben, in dem er um eine Leibgarde bat. Er fand dies völlig berechtigt, wenn sie so grausame Morde begingen, wer weiß, zu was sie sonst auch noch fähig waren.
Er hatte den Bibliothekar gebeten, die Bibliothek zu schließen. Dieser hatte sich geweigert. Er war schon alt und liebte seine Arbeit. Azar erklärte, dass es sich um eine äußerst wichtige Anweisung der Kirche handelte, die keine Widersprüche noch Verzögerung in der Ausübung duldete. Wieder willens musste er also gehorchen.
Ab Morgen schon würde niemand außer die angeforderte Garde mehr die alten Gemäuer betreten.

Der Geistliche setzte sich wieder, als der Regen begann in einer Art Protest gegen die Scheiben zu hämmern. Mit trotz Müdigkeit ausführlichen Sätzen schrieb Azar den Brief an die Kirche von Martel.
Der oberste Rat war sehr interessiert an seinen Arbeiten und mit etwas Glück würden sie ihn in seinem Rang aufsteigen lassen. Doch zuvor musste er diesen Dienst abschließen.
Mit einem leisen Zischen presste er den Siegelstempel auf das rote Wachs, mit dem er den Brief verschlossen hatte.
geschafft…

Mit einem trotz der vollrichteten Arbeit legte Azar sich mit einem unguten Gefühl und dem Wissen über noch mehr Arbeit am folgenden Tag zur ruhe und schlief in unruhigen Träumen ein.



________________________
Es ist jetzt noch nicht so viel aber ich hoffe, es hört sich schon recht spannend an (naja bis jetzt ist noch nicht viel passiert)

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Zuletzt von Chris Tara am Mo Jul 07, 2008 3:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Buch Gottes - Die Gier der Engel . Teil I   Mo Jul 07, 2008 2:06 pm

Hört sich sehr Interessant an, du schaffst es so zu schreiben das es einem fesselt. Weiter so =)

Mit den Religionen, den Verstümmelten Gelehrten und den verschwundenen Personen erinnert es mich ein wenig an Illuminati von Dan Brown, aber ich weiss manchmal auch nicht was ich denke.^^

Schreib einfach weiter, ich bin eine treue Leserin xD
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BeitragThema: Re: Das Buch Gottes - Die Gier der Engel . Teil I   Mo Jul 07, 2008 3:03 pm

findest du es nicht etwas unstrukturiert ... oder so? also ist es nicht manchmal schwer zu folgen?

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BeitragThema: Re: Das Buch Gottes - Die Gier der Engel . Teil I   Mo Jul 07, 2008 3:16 pm

Vielleicht einwenig, aber ich bin mir das wohl von meinem Schreibstil her gewohnt. =)
Ansonsten, wirklich top. *daumen hoch*
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BeitragThema: Re: Das Buch Gottes - Die Gier der Engel . Teil I   Mo Jul 07, 2008 3:22 pm

danke.
ich hab es nochmal editiert, nocjhmal ein paar übertriebene absätze weggemacht und nocjmal was zum engelskult geschrieben ---

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